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  • Markus Döbeli

  • Luzern 18.06.1958
  • Geschlecht: männlich
  • Nationalitaet: Schweiz
  • Taetigkeitsfelder: Malerei
  • Jahr von: 1,958
  • Jahr bis:
Biography
Selected Bibliography
Work

Markus Döbeli wird am 18. Juni 1958 in Luzern geboren und wächst in Zell auf. Von 1981 bis 1984 besucht er die Kunstklasse der Schule für Gestaltung Luzern. Um sein Studium abzuschliessen geht er für drei Jahre an die Staatliche Kunstakademie nach Düsseldorf. Während dieser Zeit wird seine Arbeit im Rahmen des Eidgenössischen Kunststipendiums an verschiedenen Orten der Schweiz gezeigt. 1988 kehrt er in die Schweiz zurück und erhält das Werkjahr der Stadt und des Kantons Luzern. Zwei Jahre später führt ihn das Stipendium der Zuger Kulturstiftung Landis & Gyr nach London. Seit Ende der 1980er Jahre nimmt er an Gruppenausstellungen sowohl in der Schweiz als auch im Ausland teil. 1992 vertritt er die Schweiz an der 4. Internationalen Kunstbiennale in Kairo.

Bereits zu diesem Zeitpunkt entstehen die grossen Leinwände, die der Künstler mit mehreren Farbschichten bearbeitet. Der Beginn seiner malerischen Tätigkeit ist geprägt von kreisförmigen Flecken und organischen Formen, die sich mit dem Untergrund verweben und sich teilweise in diesem auflösen, sodass nicht mehr zwischen Vorder- und Hintergrund zu unterscheiden ist. In den 1990er Jahren werden seine Arbeiten bezüglich der Formensprache immer reduzierter. Um dennoch die Leinwand in gewisser Weise zu strukturieren, arbeitet der Künstler mit Nähten, die Farbfiguren aus früheren Arbeiten aufnehmen.

1995 verlässt er seinen fünfjährigen Wohnsitz in Basel, um für zwei Jahre nach New York zu gehen. Danach kehrt er nach Luzern zurück. Dort zeigt das Kunstmuseum Luzern 1998 im Rahmen des Manor-Preises die erste grosse Einzelausstellung. Bereits 2002 zieht es Markus Döbeli wieder für zwei Jahre nach New York. Heute lebt und arbeitet der Künstler in Luzern. Kennzeichnend für sein Werk sind weiterhin die grossen Leinwände mit ihren lasierenden und transparenten Farbschichten, die auf unterschiedliche Art und Weise das Bild strukturieren können.

Annamira Jochim