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Bildnis des Sohnes Arnoldo
  • Arnold Böcklin
  • Bildnis des Sohnes Arnoldo, 1861

  • Öl auf Leinwand
  • 30 x 29 cm
  • nicht bezeichnet
  • Kunstmuseum Luzern, Depositum der BEST Art Collection Luzern
  • Inv.-Nr. M 41x
  • © Kunstmuseum Luzern
  • Jahr von: 1'861
  • Jahr bis: 1'861
Werkbeschrieb
Provenienz
Ausstellungsgeschichte
Literatur
Weiteres

Neben Federigo, der nur eineinhalb Jahre alt wird, malt Böcklin seinen Sohn Arnold. Arnold Böcklin der Jüngere wird 1857 in Rom geboren. Er tritt später in die Fussstapfen seines Vaters und betätigt sich als Maler. Das Porträt im Besitz der Bernhard Eglin-Stiftung zeigt den vierjährigen Jungen en face, er schaut mit seinen strahlenden hellblauen Augen offen, aber eher ernsthaft und nachdenklich aus dem Bild. Sein Mund ist leicht geöffnet. Ähnlich wie Federigo ist auch dieses Porträt schnell und unkompliziert gemalt und vermeidet eine Verniedlichung des Kindes.

Nach der Überlieferung war das Bildnis ursprünglich kein Brustbild, wie wir es jetzt vor uns haben, sondern ein Ganzfigurenbild, auf dem neben dem Jungen ein Hund dargestellt war. Sohn Arnoldo soll sein Porträt selber beim Spielen zerstört haben, indem er es als Zielscheibe benutzte und mit einem Kindersäbel oder Pfeil beschädigte. Das Porträt wurde aus dem Bild herausgeschnitten und hat als Fragment überlebt.

Sylvia Rüttimann