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Ohne Titel
  • Anna Maria Babberger-Tobler
  • Ohne Titel, ohne Jahr

  • Hinterglasmalerei hinterlegt mit Kupferpapier
  • 30.4 x 23.8 cm
  • nicht bezeichnet
  • Kunstmuseum Luzern, Depositum der BEST Art Collection Luzern
  • Inv.-Nr. M 86.24x
  • © Kunstmuseum Luzern
  • Jahr von: 1,920
  • Jahr bis: 1,930
Description
Provenance
Bibliography
Other

Eine junge anmutige Frau mit langem rothaarigen Haar, den Kopf leicht gedreht, den Blick nach unten gerichtet, ist umgeben von blühenden Alpenblumen und einer stilisierten Berglandschaft. Ein leicht transparentes Tuch verschleiert stellenweise den entblössten Körper der madonnenhaft wirkenden Halbfigur, mit langem Hals, ovaler Kopfform und mandelförmigen grossen Augen und schlängelt sich in wellenförmigen Bewegungen über den rechten Bildrand hinaus. Die dekorative üppige Blumenpracht auf goldenem Grund lässt vereinzelnd das hinterlegte Kupferblatt durchschimmern und verleiht der Darstellung eine feierliche, harmonische Stimmung.

Als Vertreterin der modernen Hinterglasmalerei in Luzern und in der Innerschweiz widmet sich Anna Maria Babberger-Tobler diesem traditionellen Kunsthandwerk in den 1920er Jahren, als sie mit August Babberger in Karlsruhe weilt. Es sind zwei weitere Arbeiten bekannt (in Privatbesitz), welche typähnlich sind und die Jahreszeit „Winter“ und „Sommer“ zur Darstellung haben. Es kann davon ausgegangen werden, dass es sich beim vorliegenden Werk um den „Frühling“ handelt.

Cornelia Ackermann