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Muttergottes
  • Annemarie von Matt-Gunz
  • Muttergottes, 1930

  • Bildteppich mit diversen Stoffen, Wolle, Garn, Pailletten, Holz und Farbe
  • 91 x 50 cm
  • signiert und datiert unten rechts, mit Garn: "ANNEMARIE GUNZ 1930"
  • Kunstmuseum Luzern
  • Inv.-Nr. 139x
  • © Kunstmuseum Luzern
  • Jahr von: 1'930
  • Jahr bis: 1'930
Werkbeschrieb
Provenienz
Ausstellungsgeschichte
Literatur
Weiteres

Die künstlerische Tätigkeit der jungen Annemarie von Matt setzt im Atelier der Textilkünstlerin Martha Häfeli ein. Hier arbeitet sie an Wandteppichen und Kissen, auf die sie mit einer Spritztechnik Farbe aufträgt und sie bestickt. Die Wandbehänge, die mehrere Meter lang sein können, zeigen meist religiöse Motive. In späteren Werken wird die Applikation und das Besticken mit verschiedensten Materialien praktiziert. Neben Pailletten, Federn oder Glasperlen finden verschiedenste Gegenstände und Materialien Verwendung. Die Technik knüpft an die Volkskunst und die Frauenarbeit in Klöstern an. Im Teppichbild "Muttergottes" von 1930 verbindet die Künstlerin die Techniken der Textilbearbeitung wie des Webens, Nähens, Stickens mit der Malerei.

Christoph Lichtin