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Baumgruppe bei der Mühle von Rathausen
  • Robert Zünd
  • Baumgruppe bei der Mühle von Rathausen, 1860

  • Öl auf Holz
  • 31.3 x 23.8 cm
  • signiert und datiert unten links: "18 RZ 60"
  • Kunstmuseum Luzern, Depositum der Bernhard Eglin-Stiftung
  • Inv.-Nr. M 76x
  • © Kunstmuseum Luzern
  • Jahr von: 1'860
  • Jahr bis: 1'860
Werkbeschrieb
Provenienz
Ausstellungsgeschichte
Literatur
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Die Mühle von Rathausen gehört wie die „Schellenmatt“ zu Robert Zünds Bildmotiven, die er wiederholt und in wechselnden Kompositionen verwendet hat. Dieses hochformatige Gemälde zeichnet sich im Unterschied zu vielen anderen seiner Werke durch eine eher kühle Farbpalette aus. Im Baumschatten verborgen befindet sich die Mühle, die dem Bild seinen Namen gibt. Entgegen anderen Darstellungen dieses Motivs wählt Zünd keine raumgreifende Darstellung der Reuss, sondern begrenzt den Fluss in der rechten Bildhälfte durch ein Waldstück. Staffagefiguren, ein Junge mit einem Hund und eine Frau mit Kind, bevölkern die stille Szene. Durch die Dominanz der Eichbäume und die geschlossene Bildkomposition, die im Hintergrund den Blick auf den bewölkten Himmel frei gibt, könnte das Bild auch zur Werkgruppe der Eichwälder zugeordnet werden.

Das Gemälde wurde auf Holz gemalt. Wie oft verwendete der sparsame Maler die Deckel von Zigarrenschachteln als Bildgrund, was auch hier der Fall war.

Susanne Neubauer