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Die heiligen 14 Nothelfer (Kopie nach den Holbein-Wandmalereien am ehemaligen Hertensteinhaus)
  • Xaver Schwegler
  • Die heiligen 14 Nothelfer (Kopie nach den Holbein-Wandmalereien am ehemaligen Hertensteinhaus), 1870

  • Aquarell, Tusche und Bleistift auf Papier
  • 37 x 53.5 cm
  • Kunstmuseum Luzern, Depositum der Stadt Luzern
  • Inv.-Nr. G 699:18y
  • © Kunstmuseum Luzern
  • Jahr von: 1,870
  • Jahr bis: 1,870
Description
Provenance
Exhibition History
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Other

Im 15. Jahrhundert ist dem Schäfer Hermann Leicht bei Bamberg in Franken dreimal das Jesuskind erschienen. Die Vierzehnheiligen sind eine Gruppe von Fürbittern, die das Jesuskind umringt haben sollen. Von links nach rechts gelesen: Christophorus mit dem Jesuskind auf der Schulter (gegen unvorbereiteten Tod), Erasmus mit der Winde (gegen Unterleibserkrankungen), Ägidius (als Beistand für eine gute Beichte), der Arzt Pantaleon (Patron der Heilkunst), Cyriacus (gegen Geisteskrankheiten), Veit (gegen Epilepsie), Barbara mit dem Kelch (für die Sterbenden), Margareta (Patronin der Gebärenden), Katharina (gegen Zungenleiden), Dyonisus von Paris (gegen Kopfschmerzen), Achatius (gegen Trübsal und Todesangst), Eustachius (als Helfer für schwierige Lebenslagen), Blasius (gegen Halskrankheiten), Georg mit totem Drachen (Beschützer der Haustiere und vor Seuchen). In der Mitte des Bildes sitzt das Jesuskind, davor der Schäfer Hermann Leicht.